Rezension - Maevis: Die Dunkelheit in uns
- Antonia

- 30. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Hallo meine lieben Bücherwürmer! Na, seid ihr aktuell auch so viel am Lesen? Ich habe vor Kurzem ein Buch beendet, das einiges in mir ausgelöst hat – von leichten Startschwierigkeiten bis hin zum absoluten Durchsnacken. Aber lest am besten selbst!
📖 Fakten zum Buch
Titel: Maevis – Die Dunkelheit in uns
Autorin: Laura Misellie
Verlag: Selfpublishing
Triggerwarnung: Gewalt, Mord, Missbrauch, Suizid

📝 Worum geht es? (Klappentext)
Tauche ein in eine dystopische Realität: Es ist das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Mae ist eine der letzten Überlebenden der Erde, seit ein Virus die Menschheit in tollwütige Monster verwandelt hat. Allein auf den gefährlichen Straßen Spaniens gestrandet, hat sie jegliche Hoffnung verloren – bis sie eines Nachts zur Lebensretterin und Teil einer viel größeren Mission wird. Sie begibt sich auf eine beschwerliche Reise und verschreibt sich dem Schutz des einen Menschen, der die Apokalypse aufzuhalten vermag.
💭 Meine ausführliche Rezension
Maevis hat mich ab der allerersten Seite so gefesselt, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Einstieg fiel mir super leicht und ich war im Handumdrehen mitten in der Geschichte gefangen.
Der Schreibstil von Laura Misellie liest sich absolut flüssig, bildhaft und packend. Sie schafft es mühelos, von der ersten Zeile an eine dichte Atmosphäre zu erzeugen, die einen direkt an die Seiten fesselt. Die Dialoge wirken echt und die emotionale Tiefe der Szenen sorgt dafür, dass die Seiten beim Lesen nur so verfliegen.
Das dystopische Setting in der Zukunft ist faszinierend und greifbar ausgearbeitet. Die Vorstellung einer Welt, die nach einer Katastrophe komplett aus den Fugen geraten ist, wird sehr eindringlich transportiert. Besonders spannend finde ich den Gedanken hinter dieser Zukunftsvision: Wie sich Wege und Schicksale durch jede einzelne Entscheidung neu formen können. Das verlassene, gefährliche Spanien als Schauplatz gibt dem Ganzen eine ganz eigene, rauhe und beklemmende Kulisse.
Die Charaktere sind das Herzstück der Geschichte. Jeder Einzelne erfüllt eine wichtige Rolle im Geschehen und bringt seine ganz eigene Tiefe mit. Man kommt gar nicht umhin, die Figuren ins Herz zu schließen – selbst wenn man es eigentlich gar nicht möchte!
Besonders stark ist die Dynamik und die Entwicklung der Figuren durch die Ereignisse: Die Schicksale hinterlassen sichtbare Spuren, und man spürt in jedem Kapitel die innere Zerrissenheit. Das führt zu wunderbar komplexen Emotionen: Im einen Moment schließt man jemanden tief ins Herz, und im nächsten Moment würde man dieselbe Person am liebsten gegen die nächste Wand klatschen. Genau diese Vielschichtigkeit macht die Charaktere so lebendig.
Ein starker Auftakt, der Lust auf mehr macht. Ich bin extrem gespannt, wie die Reise weitergeht und auf welche Abenteuer uns die nächsten Seiten noch mitnehmen werden!
💬 Was meint ihr?
Welche Buchfigur hat dich zuletzt so richtig in den Wahnsinn getrieben – im positiven oder negativen Sinne?
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